March 19, 2025
Cold Brew zu Hause machen: So geht's
Cold Brew ist die nachsichtigste Kaffeemethode, die es gibt. Anbrennen kann nichts, weil keine Hitze im Spiel ist. Überlaufen kann nichts, weil nichts gegossen wird. Du gibst Kaffee und Wasser zusammen, wartest und seihst ab. Das Ergebnis ist ein weiches, süßliches Konzentrat, das sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank hält.
Was du brauchst
Grob gemahlenen Kaffee. Wasser, kalt oder zimmerwarm. Ein Einmachglas, eine Karaffe oder irgendein Gefäß mit Deckel. Etwas zum Abseihen: ein feines Sieb mit Mulltuch ausgelegt, einen Papierfilter oder den Stempel einer French Press. Nichts Besonderes. Nichts, was du nicht ohnehin schon zu Hause hast.
Verhältnis und Zubereitung
1 Tasse grob gemahlener Kaffee auf 4 Tassen kaltes Wasser ergibt ein Konzentrat, das du vor dem Trinken verdünnst. Zusammengeben, umrühren, bis alles Kaffeemehl benetzt ist, abdecken und in den Kühlschrank stellen. 12 bis 24 Stunden warten. 16 Stunden sind der ideale Punkt. Durch den Filter deiner Wahl abseihen. Die Flüssigkeit ist dein Cold-Brew-Konzentrat.
Im Verhältnis 1:1 mit kaltem Wasser oder Milch über Eis servieren. Das Konzentrat hält sich verschlossen bis zu 2 Wochen im Kühlschrank. Am Sonntag eine Kanne ansetzen und die ganze Woche trinken. Ein täglicher Eiskaffee im Café kostet 4 bis 6 € pro Tag. Eine selbstgemachte Charge Cold Brew liegt bei unter 5 € für die Bohnen und reicht für 8 bis 12 Portionen. Wenn du dann ins Café gehst, gib das Geld für etwas aus, das ein Barista besser hinbekommt: einen Flat White, einen Pour Over, einen Affogato.
Hol dir Pulled.
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