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How to Clean a Coffee Maker: The Complete Guide for Every Machine

May 10, 2026

Kaffeemaschine reinigen: Die komplette Anleitung für jedes Gerät

Von Pulled Editorial20 Min. Lesezeit
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Eine saubere Kaffeemaschine schmeckt nach Kaffee. Eine dreckige schmeckt nach allem anderen. Alte Öle, Kalkablagerungen, Schimmel an der Dichtung. Nach ein paar Monaten macht ein Gerät, das anfangs eine gute Tasse zubereitet hat, plötzlich eine, die leicht komisch schmeckt, und niemand weiß, warum. Die Bohnen sind frisch. Das Wasser ist gut. Der Mahlgrad ist derselbe. Das Ding dazwischen hat aufgehört, nur ein neutraler Durchlauf zu sein, und mischt seinen eigenen Geschmack hinein.

Diese Anleitung räumt damit auf. Jeder Maschinentyp, jeder Schritt, die Essig-Debatte ehrlich abgehandelt und eine tägliche Routine, mit der die Grundreinigung seltener nötig wird.

Warum das Reinigen einer Kaffeemaschine tatsächlich wichtig ist

Im Inneren einer Kaffeemaschine lagern sich mit der Zeit zwei Dinge ab. Das erste sind Rückstände von Kaffeeöl. Kaffeebohnen enthalten natürliche Öle, die beim Brühen herausgelöst werden. Das meiste landet in der Tasse, aber ein dünner Film bleibt im Filterhalter, an der Brühdusche, in der Kanne und in der Brühkammer zurück. Dieser Film oxidiert. Innerhalb weniger Wochen ist er ranzig. Jede frische Tasse nimmt eine leichte Spur altes Öl mit, und genau das ist der Grund, warum eine Maschine nach Monaten flach schmeckt.

Das zweite ist Kalk. Mit jeder Tasse Wasser bleibt eine winzige Menge Kalzium und Magnesium zurück. Nach Hunderten von Tassen überzieht diese Ablagerung das Heizelement, die Wasserleitungen und die Brühdusche. Kalk isoliert. Die Brühtemperatur sinkt, die Brühzeit wird länger, und der Kaffee ist unterextrahiert, schmeckt dünn und sauer, obwohl am Rezept nichts geändert wurde.

Kalk und Öl sind außerdem Nährboden für Schimmel und Bakterien. Der Wassertank der Filtermaschine, die Tropfschale der Kapselmaschine, die Dampflanze der Espressomaschine. Überall, wo Wasser steht, bildet sich ein Biofilm. Eine regelmäßige Reinigungsroutine sorgt dafür, dass es gar nicht erst soweit kommt.

Wie oft du wirklich reinigen musst

Hier laufen drei verschiedene Zeitabstände parallel. Die Bedienungsanleitungen werfen sie meist in einen Topf. Es sind unterschiedliche Aufgaben.

Täglich. Kanne und Filterhalter mit heißem Wasser und einem Tropfen Spülmittel abspülen. Warmhalteplatte und Gehäuse abwischen. Tropfschale der Kapselmaschine leeren. Espresso-Siebträger auswischen. Fünf Minuten. Den Wassertank zwischen den Brühvorgängen möglichst leer und offen lassen. Stehendes Wasser in einem geschlossenen Tank ist die häufigste Ursache für Fehlaromen in einer Haushaltsmaschine.

Wöchentlich. Alle abnehmbaren Teile mit heißem Spülwasser waschen. Das Sieb der Brühdusche herausnehmen, falls deine Maschine eines hat. Einen Durchlauf mit klarem heißem Wasser durch die leere Maschine laufen lassen, um die Leitungen zu spülen. Dichtungen und Scharniere mit einem feuchten Tuch abwischen.

Monatlich. Entkalken. Alle ein bis drei Monate, je nach Wasserhärte, muss eine Entkalkerlösung durch den gesamten Wasserweg laufen. Bei hartem Wasser monatlich. Bei weichem oder gefiltertem Wasser im Tank reichen drei Monate.

Anzeichen, dass das Entkalken überfällig ist: Die Brühzeit ist länger geworden, in den Leitungen gluckert es stärker, der Kaffee kommt kühler heraus, die Entkalkungsanzeige leuchtet, der Kaffee schmeckt flacher. Schon eines davon heißt: zu lange gewartet.

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Was du zum Reinigen einer Kaffeemaschine brauchst

Kurze Liste, das meiste hast du schon in der Küche.

  • Weißer Tafelessig. Eine 1-Liter-Flasche (etwa 950 ml) reicht für mehrere Entkalkungen.
  • Oder handelsüblicher Entkalker. Urnex Dezcal, Durgol oder die Hausmarke des Herstellers. Eine Flasche reicht für sechs bis zwölf Entkalkungen.
  • Oder Zitronensäurepulver in Lebensmittelqualität. Zwei Esslöffel (30 g) auf einen Liter (960 ml) Wasser ergeben einen Entkalker.
  • Spülmittel. Eine geruchsneutrale Sorte.
  • Eine weiche Bürste oder Zahnbürste für Filterhalter und Brühduschensieb.
  • Ein Mikrofasertuch für Gehäuse und Warmhalteplatte.
  • Gefiltertes oder destilliertes Wasser für die Spüldurchläufe.

Das ist alles. Für Filter- oder Kapselmaschinen brauchst du nichts Spezielles.

Essig gegen Entkalker, die Debatte

Die Meinungen gehen hier weit auseinander und es gibt keine eindeutige Antwort, also hier beide Seiten.

Für Essig. Er funktioniert. Weißer Essig im Verhältnis 1:1 mit Wasser löst Kalkablagerungen zuverlässig. Er kostet fast nichts. Er ist lebensmittelecht. Generationen von Kaffeetrinkern haben ihre Maschinen so entkalkt, und die Geräte haben jahrelang gehalten.

Gegen Essig. Er riecht. Es braucht mehrere Spüldurchgänge, bis Geruch und Geschmack vollständig weg sind, und viele hören zu früh damit auf und brühen eine Tasse, die leicht nach Eingelegtem schmeckt. Essig ist saurer als handelsübliche Entkalker, was ihn wirksam macht, aber bei manchen Geräten (höherwertige Espressomaschinen und einige Kapselmaschinen) warnt der Hersteller, dass Essig auf Dauer Gummidichtungen oder Aluminium-Heizelemente angreifen kann. Einige Bedienungsanleitungen verweigern bei Essig die Garantie.

Für handelsüblichen Entkalker. Genau für diese Aufgabe gemacht. Entkalkt so gut wie Essig, lässt sich aber in ein bis zwei Durchgängen statt drei ausspülen. Kein lingernder Geruch. Vom Hersteller empfohlen, was für die Garantie zählt.

Gegen handelsüblichen Entkalker. Zehn bis zwanzig Euro pro Flasche. Die Inhaltsstoffe (meist Zitronensäure und Milchsäure mit Tensiden) sind nicht magisch. Du zahlst vor allem für die Bequemlichkeit.

Ehrliches Fazit. Für eine einfache Filtermaschine ist Essig in Ordnung. Das Risiko eines Schadens ist gering, die Ersparnis real. Hinterher dreimal spülen. Für eine Kapselmaschine: Bedienungsanleitung prüfen. Die meisten erlauben Essig, einige verbieten ihn. Für eine Espressomaschine, besonders über 300 Euro, den Entkalker des Herstellers nehmen. Dichtungen und Heizelement sind zu teuer im Austausch, falls etwas schiefgeht.

Zitronensäure ist der leise Mittelweg. Sie ist der Wirkstoff in den meisten handelsüblichen Entkalkern, als reines Pulver erhältlich. Zwei Esslöffel auf einen Liter Wasser (30 g auf 960 ml) entsprechen ungefähr einem 1:1-Essig, ohne den Geruch.

So reinigst du eine Filterkaffeemaschine

Die Routine für eine klassische Filtermaschine. Melitta, Philips, WMF, Severin, Krups, Russell Hobbs, Cuisinart. Die Mechanik ist über die Marken hinweg fast identisch.

Schritt 1. Altes Wasser aus dem Tank ausgießen. Kanne und Filterhalter herausnehmen. Kaffeesatz und Papierfilter entsorgen. Den Goldfilter herausnehmen, falls deine Maschine einen hat.

Schritt 2. Kanne, Filterhalter und andere abnehmbare Teile in heißem Spülwasser reinigen. Im Filterhalter sitzt der meiste Ölfilm, also mit einer weichen Bürste an Löchern und Innenwänden arbeiten. Gegen das Licht halten. Wenn du noch braune Schlieren siehst, weiterputzen. Abspülen und zum Trocknen beiseitelegen.

Schritt 3. Entkalkerlösung mischen. Bei Essig den Tank mit gleichen Teilen weißem Essig und gefiltertem Wasser befüllen. Für eine Standardmaschine mit 10 bis 12 Tassen sind das 960 ml Essig und 960 ml Wasser. Bei handelsüblichem Entkalker der Flasche folgen, meist ein Beutel oder etwa 60 ml pro vollem Tank.

Schritt 4. Den sauberen Filterhalter wieder einsetzen. Die leere Kanne auf die Warmhalteplatte stellen. Brühvorgang starten. Auf halber Strecke die Maschine ausschalten und die Lösung 30 Minuten in den Leitungen einwirken lassen. Diese Einwirkzeit erledigt den Großteil der Entkalkungsarbeit.

Schritt 5. Maschine wieder anschalten und den Vorgang beenden lassen. Die gebrauchte Lösung in den Abfluss gießen.

Schritt 6. Spülen. Das ist der Schritt, den alle abkürzen. Den Tank mit frischem gefiltertem Wasser füllen. Einen vollständigen Brühvorgang ohne Filter und ohne Kaffeesatz laufen lassen. Spülwasser ausgießen. Wiederholen. Dann ein drittes Mal. Beim dritten Durchlauf darf nichts mehr zu riechen sein.

Schritt 7. Die abgekühlte Warmhalteplatte abwischen. Gehäuse abwischen. Deckelscharnier und Dichtung abwischen. Wieder zusammensetzen. Die Maschine ist sauber.

So reinigst du eine Kapselmaschine (Nespresso, Dolce Gusto, Tassimo, Keurig)

Kapselmaschinen haben dünnere Wasserleitungen, ein kleineres Heizelement und einen geschlossenen Brühkopf. Kalk baut sich schneller auf, und das Innere lässt sich nicht ausbürsten, also zählt das Entkalken hier mehr als das Schrubben.

Schritt 1. Maschine ausschalten und Stecker ziehen. Wassertank abheben. Tropfschale und Kapselhalter herausnehmen.

Schritt 2. Wassertank, Tropfschale und Kapselhalter in heißem Spülwasser reinigen. Der Kapselhalter wird durch altes Kaffeeöl klebrig. Eine weiche Bürste nehmen. Abspülen und an der Luft trocknen.

Schritt 3. Nadel reinigen. In der Kapselkammer sitzt eine Nadel, die jede Kapsel oben durchsticht. Kaffeesatz und Öle setzen sich um sie herum ab. Den Brühkopf öffnen, die Nadel suchen (meist unter dem Hebel) und mit einer Büroklammer vorsichtig hineingehen. Manche Maschinen haben dafür ein eigenes Werkzeug. Nicht gewaltsam reindrücken. Sanft schieben und herausziehen.

Schritt 4. Den trockenen Tank wieder einsetzen. Mit Entkalkerlösung füllen: eine Flasche Hersteller-Entkalker plus die entsprechende Menge Frischwasser oder 960 ml Essig mit 960 ml Wasser.

Schritt 5. Sicherstellen, dass keine Kapsel im Halter steckt. Eine große Tasse auf die Tropfschale stellen. Die größte Bezugsmenge starten. Inhalt ausschütten und den nächsten Bezug starten. So lange weitermachen, bis der Tank leer ist.

Schritt 6. Die Maschine 30 Minuten ruhen lassen. Das ist die Einwirkzeit.

Schritt 7. Den Tank mit frischem gefiltertem Wasser füllen. Große Bezüge ohne Kapsel laufen lassen, bis er leer ist. Nachfüllen und das Ganze wiederholen. Bei Essig eine dritte Tankfüllung mit klarem Wasser.

Wenn deine Kapselmaschine plötzlich gar nicht mehr läuft (Lichter an, aber kein Wasser, oder sie zischt ohne Bezug), ist es fast immer Kalk, der die Leitung blockiert. Die Entkalkungsroutine löst das. Wenn auch zwei vollständige Entkalkungen nichts bringen, ist die Pumpe defekt und die Maschine am Ende ihrer Lebensdauer.

Espressomaschine: Reinigungsgrundlagen

Espressomaschinen sind aufwendiger, weil sie einen Wasserweg unter Druck, eine Dampflanze und eine Brühgruppe haben, die alle eigene Routinen brauchen. Immer in die Bedienungsanleitung deines Modells schauen.

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Täglich. Die Dampflanze vor und nach dem Milchschäumen für zwei Sekunden spülen. Die Lanze sofort mit einem feuchten Tuch abwischen. Auf Edelstahl angetrocknete Milch lässt sich kaum noch entfernen. Nach dem Bezug den Puck ausklopfen und das Sieb trocken auswischen. Einen fünf Sekunden langen Leerbezug durch die Brühgruppe ohne Siebträger ziehen, um das Sieb zu spülen.

Wöchentlich. Rückspülen. Wenn deine Maschine ein Dreiwege-Magnetventil hat (die meisten Halbautomaten und Prosumer-Maschinen haben das), ein Blindsieb in den Siebträger einsetzen. Einen Teelöffel Espresso-Reinigungspulver dazugeben. Den Siebträger in die Brühgruppe einspannen. 10 Sekunden Bezugstaste drücken, 10 Sekunden Pause. Fünfmal wiederholen. Der Druckwechsel drückt das Reinigungsmittel durch das Magnetventil und schwemmt die Kaffeeöle heraus. Pulver entfernen, Siebträger ausspülen und fünf weitere Durchgänge nur mit Wasser, um den Reiniger zu klären. Wenn deine Maschine kein Dreiwegeventil hat, funktioniert das Rückspülen nicht. In die Anleitung schauen.

Monatlich. Entkalken. Tank leeren. Mit Entkalkerlösung in der vom Hersteller vorgegebenen Verdünnung füllen. Wasser abwechselnd durch Brühgruppe und Dampflanze laufen lassen, bis der halbe Tank leer ist. 30 Minuten ruhen lassen. Den Rest durchlaufen lassen. Dann mit frischem gefiltertem Wasser nachfüllen und zwei volle Tankfüllungen zum Spülen durchlaufen lassen, jedes Mal abwechselnd über Brühgruppe und Dampf. Bei Espressomaschinen nicht mit Essig experimentieren, wenn die Anleitung ihn nicht ausdrücklich erlaubt.

Seltener. Einmal im Monat Brausesieb und Dichtung der Brühgruppe ausbauen, sofern die Maschine das zulässt. 15 Minuten in heißem Wasser mit Espresso-Reinigungspulver einweichen. Sanft schrubben. Abspülen. Wieder einsetzen. Wer das noch nie gemacht hat und eine Maschine besitzt, die älter als ein Jahr ist, sollte sich nicht wundern, wenn das Einweichwasser tiefschwarz wird.

Kanne und Filterhalter reinigen

Glas- und Edelstahlkannen wirken sauber, auch wenn sie es nicht sind. Innen und unter dem Deckel lagert sich braunes Kaffeeöl ab. Der leichte Bernsteinschleier, den du gegen das Licht siehst, ist Rückstand. Ausspülen reicht nicht.

Die Kanne halb mit heißem Wasser füllen. Zwei Esslöffel Natron und den Saft einer halben Zitrone dazugeben. Schwenken. 15 Minuten stehen lassen. Die Innenwände mit einer langen Flaschenbürste schrubben. Gründlich abspülen. Auf dem Kopf an der Luft trocknen.

Für den Filterhalter reichen ein Tropfen Spülmittel und eine kleine weiche Bürste. Den Halter gegen das Licht halten: Jedes Loch sollte ein klarer schwarzer Punkt sein. Wenn welche grau wirken, sauberschrubben.

Eine Thermoskanne ist am schwierigsten, weil du nicht hineinschauen kannst. Zu drei Vierteln mit heißem Wasser füllen, drei Esslöffel Natron hinein, verschließen, über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen ausspülen und durchschütteln.

Woran du erkennst, dass es geklappt hat

Drei Checks sagen dir, ob die Reinigung tatsächlich etwas gebracht hat.

Der Geruchstest. Nach dem letzten Spülgang die leere Kanne und den Filterhalter an die Nase halten. Sie sollten nach feuchtem Metall riechen und nach nichts anderem. Kein Essig, kein alter Kaffee, keine Seife. Wenn du etwas anderes riechst, noch einen Spülgang.

Die erste Tasse. Am nächsten Morgen mit frischen Bohnen, frischem Wasser und demselben Rezept brühen. Die Tasse sollte sauberer schmecken. Klarer. Die Flachheit ist weg. Entkalkerreste schmecken leicht sauer und metallisch, dann hilft noch ein Spülgang.

Die Brühzeit. Wenn die Brühzeit vor der Reinigung länger geworden war, stoppe den ersten Durchlauf. Er sollte wieder dort sein, wo er bei einer neuen Maschine war. Schneller fließendes Wasser bedeutet, der Kalk ist weg.

Das Datum der Entkalkung zu notieren ist die unspektakuläre Gewohnheit, die Maschinen jahrelang am Leben hält. Ein Klebezettel an der Seite oder eine Kalendererinnerung reicht. Die meisten Haushaltsmaschinen sterben früh an vernachlässigtem Kalk, nicht an Alter.

Häufige Fragen

Ist Essig unbedenklich? Für die meisten Filtermaschinen ja. Manche Espresso- und Kapselmaschinen verbieten ihn. In die Anleitung schauen. Hinterher dreimal spülen.

Wie oft entkalken? Bei hartem Wasser monatlich, bei weichem oder gefiltertem Wasser alle drei Monate.

Welcher Entkalker ist am besten? Die Marke des Herstellers ist für die Garantie am sichersten. Urnex Dezcal und Durgol funktionieren genauso. Zitronensäurepulver ist nach Essig die günstigste Lösung.

Warum funktioniert die Maschine nach der Reinigung nicht mehr? Meist hat sich Kalk gelöst und blockiert die Leitung. Noch eine Entkalkung. Bei Kapselmaschinen die Nadel mit einer Büroklammer freiräumen.

Kann ich mit Natron reinigen? Für Kanne und Teile, die du schrubben kannst, ja. Zum Entkalken im Inneren nein. Kalk ist alkalisch und braucht eine Säure, um sich aufzulösen.

Darf ich Spülmittel durch die Maschine laufen lassen? Nein. Seifenreste brauchen viele Durchläufe, bis sie raus sind. Spülmittel nur für abnehmbare Teile von Hand.

Wie lange hält eine Kaffeemaschine? Mit regelmäßiger Reinigung fünf bis zehn Jahre. Vernachlässigt zwei bis drei Jahre.

Kann in einer Kaffeemaschine Schimmel wachsen? Ja, im Tank und in der Tropfschale. Zwischen den Brühvorgängen leeren. Wöchentlich waschen.

Muss ich das Sieb der Brühdusche reinigen? Ja, monatlich. Von der Unterseite des Brühkopfs abnehmen, schrubben, abspülen, wieder einsetzen.

Die sauberste Maschine der Welt

Die sauberste Maschine ist die, die täglich ausgespült und entkalkt wird, wenn sie es braucht. Die meisten Haushaltsgeräte brauchen keine große Restauration. Sie brauchen zehn Minuten pro Woche und eine halbe Stunde pro Monat. Die Tasse am Ende dieser Routine ist die, für die die Maschine gebaut wurde.

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